Moin Kinners!

Mag mir mal einer von euch erklären, woher diese Osterhysterie kommt?
Auf die Gefahr hin nun alt zu klingen aber ich habe zu Ostern ganz klassisch Schokoeier bekommen und vielleicht noch irgendwo unter der Tanne in Omas Garten ein Stofftier entdeckt.
Heute gilt Ostern allerdings als der umsatzstärkste Feiertag nach Weihnachten?!
Ostern?!
Was zur… Na gut.

Mein mir war der Osterhase auch und hat mir etwas gebracht, dass ich selbst bestellt habe.
Ja ja… das Erwachsensein ist manchmal so schrecklich unromantisch.

Das hier:

Diatbuchvorn

Der Titel ist der Knaller. *g
Allerdings habe ich es mir nicht deswegen gekauft.
Ich sah letztens einen Vortrag von Herrn Achim Peters, dem Autor des Buches, und möchte nun ein wenig mehr über ihn und seine Forschung in Erfahrung bringen.

Achim Peters schreibt und referiert nämlich darüber, dass das Problem des Übergewichts im Stress und in der Reaktion des Gehirns auf diesen zu finden sei. Es geht also um das Gehirn, um Stress und um Stressbewältigungsstrategien.
Soweit erst einmal nichts Neues und dennoch sollen die Erkenntnisse Bahnbrechend sein.
Ferner höre ich aber immer wieder, er würde behaupten, fette Menschen können gar nichts für ihr Übergewicht und wir seien lediglich Geißel unseres eigenen Gehirns und dessen Verlangen nach Energie.
Oder mit anderen Worten: Ich habe da ein paar ganz steile Thesen zu dem Buch und dessen Hintergrund gehört. Ein paar davon, wie zum Beispiel: „fett ist nicht gleichzusetzen mit krank“ stelle ich auch bereits seit Jahren auf, andere hingegen wie diese: „man kann ja leider nichts dafür und somit auch nichts ändern“ halte ich für ausgemachten Blödsinn.

Also ist er das nun? Mein Freifahrtschein fürs Fettsein?
Es wird etwa 271 Seiten lang dauern und dann berichte ich euch, ob ich diesen Blog hier zumachen kann, weil mein ganzes Gequatsche übers Fettsein vollkommener Humbug ist, da ich in Wirklichkeit gar nicht fett sondern kerngesund und nur zu gestresst bin – und da ja auch gar nichts für kann, weil dieses Mal nicht die Gesellschaft, die Schilddrüse, die Erziehung oder die gemeinen Medien Schuld sind, sondern das Gehirn da herumfurwerkelt.

Denn das hier titelt der Klappentext:

„Dick zu werden gilt heute als fast so gefährlich wie zu rauchen. Doch gibt es dafür überhaupt wissenschaftliche Beweise? Was, wenn sich dicke Menschen unter bestimmten Umständen als gesünder, langlebiger und glücklicher erweisen als schlanke?
Hirnforscher und Internist Achim Peters erklärt, was wirklich im Körper passiert und warum Gewichtszunahmen Ausdruck einer genialen Anpassungsleistung des Gehirns sind.“

Okay, Herr Peters, dann klären Sie mich mal auf!
Ich bin sehr gespannt.

Übrigens, die Überschrift des Klappentextes finde ich gut:
RückDiatbuch

Kann losgehen.
Ich werde definitiv berichten!

Ein schönes Osterfest euch allen.

Nicole